Schulanlage Gubel
Die beiden Schulhäuser unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich des Architekturstils: Das ältere Gubel A wurde bereits 1980 instand gesetzt. Dabei wurde ein Teil der historischen Substanz ersetzt. Das liess – im Vergleich zum rundum erhaltenen Gubel B – eine grössere Eingriffstiefe zu und erlaubte dem Archi-tekten eine gestalterische Neuinterpretation des Vorhandenen: So wurden etwa kräftigere Farbakzente gesetzt. Neue Einbauten heben sich eigenständig vom Bestand ab. Besondere Räume wie der Singsaal, wurden als solcher gekennzeichnet. Gubel B ist seit der Eröffnung nie umfassend instand gesetzt wor-den. Es dokumentiert die Epoche des Neuen Bauens besonders gut, denn fast alle Bauteile sind original – ein Glücksfall. Hier wählte der Architekt eine behutsamere Herangehensweise des Weiterbauens. Es wurde soweit möglich restauriert oder daran angelehnt. Die deutlich zurückhaltendere Farbigkeit orien-tiert sich am Bestand.
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