ETH Zürich - Gebäude HPM 2 Kopfbau
Um die integralen Tests durchführen zu können, müssen sämtliche Anlagen je Gewerk vorgängig in Betrieb gesetzt worden sein und eine fachtechnische Prüfung sowie eine Abnahme stattgefunden haben. Erst wenn sämtliche Anlagen aller Gewerke mängelfrei abgenommen sind, kann der integrale Test erfolgen.
Bei diesem Test geht es darum, eine ganzheitliche und Gewerks übergreifende Prüfung der Haustechniksysteme, des Gebäudeautomationssystems, der Gefahrenmeldesysteme (Brandmeldeanlagen) durchzuführen. Dabei werden anhand eines Drehbuches Störfälle (Brand und Netzausfall) ausgelöst. Der Fokus richtet sich dabei auf die sicherheitsrelevanten Anlagen, Meldungen und Alarme.
Der integrale Test konzentrierte sich auf die sicherheitsrelevanten Anforderungen. Insbesondere wurde der Brand- und Netzausfall getestet. Für den integralen Test wurde vorgängig ein Konzept mit dem detaillierten Beschrieb, einem Drehbuch mit dem zeitlichen Ablauf sowie Checklisten bzw. Protokollen erstellt.
Um den Netzausfall wurden partielle Netzausfälle (Gebäudeteil HPM 2) sowie ein totaler Netzausfall (beide Gebäudeteile) simuliert und die Reaktion der Anlagenteile (Notlicht, Brandfall bei Netzausfall, Notstromberechtigte Anlagen, Lifte) auf Richtigkeit überprüft.
Vorgängig zu den integralen Tests wurden Vortests (ohne Behörden und Bauherrschaft) durchgeführt.
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